Europas Krisen

Flüchtlinge - willkommen in Europa?

Flucht aus Krisengebieten

Die meisten Flüchtlinge kommen nach wie vor aus Syrien. Hier gibt es seit 2011 einen bewaffneten Konflikt. Aleppo, Afrin oder Ost-Ghuta sind zum Sinnbild für ein vom Krieg geschundenes Land geworden. Die Not der Bevölkerung ist groß, es fehlt an Essen, Wasser und Strom.

Nach Europa kommt tatsächlich nur ein relativ kleiner Teil der weltweiten Flüchtlinge. Stattdessen fliehen viele zunächst einmal in die Nachbarländer, die dann die Flüchtlinge aufnehmen und provisorisch unterbringen. Ganz vorn dabei: die Türkei. Allein über 3,42 Millionen Syrer wurden hier bis Ende 2017 registriert. Unter den Aufnahmeländern, die den meisten Flüchtlingen Schutz geben, ist Deutschland auf Platz sechs – als einziges europäisches Land unter den Top 10-Ländern. Die meisten Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, sind aus Syrien, gefolgt von Irak, Afghanistan, Eritrea und Iran.

Wenn ein Kontinent wie Europa mit seinen 500 Millionen Menschen noch nicht einmal eine Million Syrer aufgenommen hat, dann ist dieser Beitrag bei unserem Wohlstand und unseren Lebensverhältnissen nicht zu hoch.

Bundeskanzlerin Angela Merkel in der „Südwest Presse“ am 01. März 2016