Europas Krisen

Brexit - Union ohne Briten

Am 29. März 2019 um Mitternacht verlässt Großbritannien die EU - oder doch nicht? Die Verhandlungen über die Abwicklung der Mitgliedschaft laufen jedenfalls - aber stockend. Viel steht auf dem Spiel, sowohl für die Union, als auch für eins ihrer zahlungskräftigsten und politisch wie militärisch wichtigsten Mitglieder. Plötzlich würde durch die irische Insel eine EU-Außengrenze verlaufen. Für den fragilen Frieden in Nordirland ist das eine Gefahr. Jetzt geht es darum, den Schaden für die abtrünnige Insel wie die Gemeinschaft zu begrenzen.

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Flüchtlinge – willkommen in Europa?

Viele Flüchtlinge kommen nach Europa – sie fliehen unter anderem aus Syrien, Afghanistan, Somalia, Sudan - und suchen Asyl in der EU. Doch Europa ist uneins: Während einige Länder die Menschen willkommen heißen, errichten andere EU-Mitgliedsstaaten Grenzzäune aus Stacheldraht.

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Kampf gegen den Terror

Schon nach dem 11. September 2001 war klar, dass auch Europa Ziel islamistischer Anschläge mit großen Opferzahlen sein könnte. Mehr als 15 Jahre später ist es soweit. Die Menschen in der Union sind verunsichert, zumal die Täter nicht von außen eindringen, sondern als EU-Bürger mitten unter uns leben und grenzübergreifend planen. Die Sicherheitsbehörden aber sind europaweit nur wenig vernetzt und koordiniert, Sicherheit ist letztlich Aufgabe der Mitgliedstaaten.

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Nationalstaaten statt Gemeinschaft - EU adieu?

Der Brexit, die Aufnahme von Geflüchteten oder drohende Terroranschläge in europäischen Hauptstädten – die EU hat viele Probleme zu bewältigen. Doch ihre Mitgliedsstaaten suchen immer öfter nach individuellen, statt nach gemeinschaftlichen Wegen. Denn Brüssel, so der Vorwurf vieler EU-Kritiker, ist zu langsam, zu behäbig für schnelle Lösungen. Doch was hält Europa dann eigentlich zusammen?

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